Allgaeuer Seenland
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Kreislehrgarten Sulzberg-Ried

Über 8.000 Pflanzen können im Kreislehrgarten Oberallgäu besichtigt werden. In vielseitig angelegten Beeten können Besucher Anregungen auch für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen. Rund um den Eisenbahnwaggon aus dem Jahre 1905 zeigen Rosenbeet und Bauerngarten, dass das Miteinander von Blumen, Kräutern, Stauden, Sträuchern, Gemüse und Bäumen schon auf kleinstem Raum eine dekorative Einheit bilden können. Ein Spielplatz und ein Bienenhaus runden das Angebot ab.

Öffnungszeiten

Von Mai - Oktober jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr
Führungen ab 20 Personen auf Anfrage

Eintrittspreise - Eintritt frei, Spende möglich

Parken
Parkplatz vor dem Gelände, auch für Busse

Kontakt
Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege Oberallgäu Nord
Vorsitzende: Roswitha Weißenbach
Haneberg 4, 87477 Sulzberg

Tel. 08376 237


Mariengrotte in Rauns

Versteckt in einem kleinen Wäldchen nahe der Iller, findet man im Ortsteil Rauns eine riesige, aus Stein gemauerte Mariengrotte.

Dieses Gebilde mit fast 4 Meter Höhe, wurde in den Jahren 1916 – 1918 von Johann Mayr, einem Bauern der Gemeinde Waltenhofen errichtet. Als wortkargen, verschlos-
senen Mann kannte man ihn, welcher zur damaligen Zeit mit seiner Schwester zu-
sammen einen nahe gelegenen Bauernhof bewirtschaftete. Misstrauen zog er auf sich, als er eines Tages mit Hilfe des Pferdefuhrwerks Kies aus der Iller heraufkarrte. Ganz alleine mauerte der 1953 verstorbene Bauer die Tuffstein-Höhlung zu Ehren der Gottesmutter. Das ausladende Dach wird von gebogenen Eisenbahnschienen getra-
gen. Anfang der 20er Jahre baute er zur Mariengrotte noch einen Kreuzweg dazu.

Mit dem Bauwerk stattete der Bauer Johann Mayr der heiligen Maria seinen Dank ab, weil er auf der Einberufungsliste für den Ersten Weltkrieg vergessen wurde.

Auch heute steht die Mariengrotte mit vielen brennenden Kerzen und frischem Blumenschmuck, mit Hilfe einer Initiative noch sehr gut erhalten da. Einige Maiandachten werden jedes Jahr dort abgehalten.

Ob auf diesem markanten, einladenden Hügel schon früher eine Kultstätte war, ist fraglich. Bevor Johann Mayr damals zu bauen anfing, sei dort jedenfalls nichts gestanden. Auch der Kemptener Stadtarchäologie sind keine Hinweise bekannt. Zumindest landschaftlich hat der oberhalb der Iller gelegene Flecken aber einen Reiz, dem sich niemand entziehen kann.


Kräuterdorf Niedersonthofen

Niedersonthofen, eingebettet in die voralpine Hügellandschaft des Stoffelberges, liegt verträumt am Ende des Niedersonthofener Sees. Der Waltenhofener Ortsteil gilt als das erste anerkannte Allgäuer Kräuterdorf und wird von der Kräuter-Projekt-Gruppe liebevoll gepflegt.

Die Faszination der Kräuter eröffnet sich unter dem Kräutertor, im Kräuterpark mit begehbarer Kräuterschnecke wie auch auf dem Kräuterlehrpfad durch Niedersonthofen und seine Weiler.

Bei einer spannenden Kräuterwanderung mit den Kräuterfrauen vom Dorf und einer Allgäuer Wildkräuterführerin kann man die Vielfalt unserer örtlichen Kräuterwelt entdecken, heimische Wild- und Heilkräuter sammeln und kennenlernen. Spannendes über Kräuter erfährt man auch in unserer Kräuterwerkstatt. Nicht nur zuschauen sondern auch mitmachen ist die Devise, Themen z. B. sind: Duft der Rosen im Bauerngarten, Kreativ sein mit Naturschätzen, Essig mal anders oder Wo Feuer ist, ist auch Rauch, welches das Räuchern mit Kräutern beinhaltet. Außerdem bieten Veranstaltungen wie beispielsweise das Kräuterfest mit diversen Aktionen und Rätseln rund um die duftende Welt der Kräuter Spaß und Lehrreiches für die ganze Familie.

Sämtlich Termine und Veranstaltungen rund ums Thema Kräuter kann man unserem jährlich neu erscheinenden Kräuterflyer entnehmen.

Und wer besonders tief in unsere facettenreiche heimische Kräuterwelt eintauchen möchte, bezieht am besten in einem der zwei Kräuterlandhöfen sein Quartier.


Jodbadquelle Sulzbrunn

Die Jodbadquelle Sulzbrunn ist ein ehemaliges Heilbad (eines der ersten in ganz Europa) mit historisch bedeutsamem und geologisch einzigartigem Quellstollen. Die Jodquelle liegt am Historischen Erlebniswanderweg.

Ein historisch bedeutsamer und geologisch einzigartiger Quellstollen findet man auf 875 Höhe in der Marktgemeinde Sulzberg. Im 8m tiefen Quellschacht finden sich neben reinstem jodhaltigem Wasser zudem bewegliche Stalaktiten, die selbst Experten des bayerischen Umweltamtes zum Staunen bringen.

 

Seit urdenklichen Zeiten tritt das „salzhaltige" Wasser auf natürliche Weise aus den Hangschichten hervor. Die morastige Salzlache wurde von den Wildtieren benutzt und daraufhin auch von den Menschen entdeckt.

In der Kaiserurkunde aus dem Jahr 1059 über die Wildbanngrenze wurde der Berg mit dem „salzigem“ Wasser Sulzeberch bezeichnet und als Grenzlinie festgeschrieben.

Fundgegenstände aus der Illyer- und Römerzeit sowie aus dem Hochmittelalter beweisen die zumindestens zeitenweise Nutzung des Jodwassers über lange Zeiträume hinweg. Es dürfe sich um die ältesten Heilquellen im Allgäu handeln.

Der Quellstollen, der am Verlauf des Historischen Erlebniswanderwegs in Sulzberg liegt, ist heute immer noch intakt. Da eine Begehung nur unter aufwendigen Maßnahmen möglich ist, hat Regisseur und Produzent Gerhard Baur einen 7 minutigen Informationsfilm aufgenommen, der in dem Infohaus neben dem Stolleneingang jederzeit angesehen werden kann.


Der Quellschacht ist nicht öffentlich zugänglich und eine Besichtigung nur unter Vorraussetzung verschiedener Gegebenheiten möglich (ausreichend Sauerstoff im Stollen, Abpumpen des angesammelten Wassers, …).


Interessierte Besucher setzen sich bitte mit der Gästeinformation in Sulzberg in Verbindung.


Wasserfallweg

Der Wasserfallweg gehört zu einem unserer Kräuterwanderwege.

Dieser "mystische" Weg wird begleitet von einer Vielzahl wild wachsender Kräuter. Vielleicht entdecken Sie bei diesem Weg auch den ein oder anderen Waldgeist, der dort haust, um sein Revier zu bewachen und den Wald und die Tiere zu schützen. Genießen Sie das leise Rauschen des Falltobelbaches und die wunderschöne, unberührte Natur, die Sie bis hin zum faszinierenden Wasserfall begleiten wird.

Wegbeschreibung

Der wildromatnische Erlebnisweg, der auf und ab durch Hangschluchtwald führt, wird von einer Vielzahl wild wachsender Kräuter begleitet. Mehrere Brücken führen über den Falltobelbach bis hin zum Wasserfall.