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Burgruine Alt-Trauchburg bei Weitnau

Die Alt-Trauchburg bei Kleinweiler gehörte einst zu den mächtigsten Burganlagen des Allgäus. Heute ist sie eine der schönsten und besterhaltenen Burgruinen in der Region und Anziehungspunkt für Burg- und Wanderfreunde.

Die Alt-Trauchburg liegt idyllisch auf dem westlichen Nagelfluhsporn des Sonneckhöhenzuges, auf einem Plateau mit einer Meereshöhe von 903 m. Nach der Sanierung in den Jahren 1985 bis 1998 kann heute noch ein großer Teil der ehemaligen Gebäude der Burganlage an den Grundmauern erkannt werden.

Auf einem gut ausgeschilderten Wander- und Forstweg erreicht man die Burgruine von Kleinweiler (Haltestelle Nellenbruck) aus zu Fuß in etwa 30 Minuten. Oben angelangt bietet sich ein interessanter Einblick in das Leben auf der Burg von ihrer ersten Erwähnung im Jahr 1041 bis zu ihrem Abbruch im Jahre 1785.

Die Aussichtsplattform am Westrand der Burg bietet einen Ausblick über das Isnyer Becken und die umliegenden Gebiete.

Verschiedene weitere Wander- und Forstwege laden zum Erkunden der idyllischen Umgebung oder zu einer Wanderung nach Weitnau ein.

 

Eckdaten
Ausgangspunkt: Gasthof "Goldener Adler" in Weitnau
Bergauf: 230 hm
Bergab:  120 hm
Gehzeit: 01:00 h

Beschreibung
Die Wanderung beginnt am Parkplatz am Gasthof "Goldener Adler" in Weitnau. Wir wandern nordwärts an der alten „Brauerei“ und dem Bräustüble vorbei und laufen auf befestigtem Weg bergan. Wir folgen dem gut beschilderten Weg zur Alttrauchburg und erreichen nach 30 Minuten den Sonneckgrat, dem wir nur kurze Zeit in westlicher Richtung folgen, um ihn gleich wieder, den Nordhang hinuntersteigend, zu verlassen. Nach weiteren 20 Minuten haben wir den Parkplatz an der Alttrauchburg erreicht. Die gemütliche Burggaststätte lädt uns zur Einkehr und zum Erholen ein.

Öffnungszeiten der Burggastätte

Die Burggaststätte ist von April bis ca. Ende Oktober von Mittwoch bis Sonntag geöffnet (Tel. 08375 8046). www.burggaststätte-alttrauchburg.de

Burgführungen

Von Mitte Juli bis Mitte September finden jeden Mittwoch um 15.00 Uhr Burgführungen statt.

Ebenso bieten wir für Gruppen Führungen auf Anfrage an (Tel. 08378 638)

Traditionelles Burgfest

Jedes Jahr im August findet das Burgfest auf der Burgruine Alt-Trauchburg bei Kleinweiler statt. Mit historischer Musik, Gauklern, mit einer Wahrsagerin, ist das Fest seit vielen Jahren ein Höhepunkt in unserem Veranstaltungsprogramm und weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt und beliebt. Interessant sind die Burgführungen, die mehrmals an diesem Tag stattfinden und einen Einblick in die Geschichte der Region vermitteln. Für gute Unterhaltung sorgt außerdem die Musikkapelle Kleinweiler-Hofen mit einem bunten musikalischen Programm während des ganzen Tages.

Termin: Sonntag den 20.08.2017

(Anfahrt von Kleinweiler, Richtung Wengen, 1. Abzweigung rechts zur Burgruine.) 

Burgruine Sulzberg

Sulzberg wurde bereits Mitte des 11. Jahrhunderts als Grenze des “Bischöflich-Augsburgischen-Wildbanns” genannt. Ein gutes Jahrhundert später, im Jahre 1176, wurde das Geschlecht der Ritter von Sulciberg erstmals urkundlich erwähnt. Diese hausten auf der bereits aus dieser Zeit stammenden Burg Sulzberg. Nach dem Tode des Burgherren Konrad im Jahre 1355 gab es keinen Stammhalter mehr und so trat Marquard von Schellenberg, Ehegatte einer Tochter Konrads, die Nachfolge an.

Ein Nachkomme baute die Burg zum Schloß um und nannte es Sigmundsruh. 1526 wurde “Schloß und Dorf Sulzberg” an den Fürstabt von Kempten verkauft. Bewohnt wurde die Burg fortan von Vögten, einfachen Beamten, vom Fürstabt auf Zeit eingestellt.
Im Jahre 1648, nach dem Dreißigjährigen Krieg, verließen die letzten Bewohner das Schloß, es wurde “aufgelassen” und damit dem Verfall preisgegeben. Dennoch ist bis heute viel erhalten: z.B. der Palas, ein romanischer Wohnturm; der Bergfried, Wachturm und Vorratsspeicher, oder die Kemenate, einer der beheizbaren Wohn- und Arbeitsbereiche.

In jüngster Vergangenheit wurde die Burgruine in beispielhafter Eigeninitiative restauriert. Während den Sanierungsarbeiten fanden auch verschiedenste Grabungen statt, welche Einblick in die Vergangenheit der Ritter gaben. Im Bergfried, dem großen Burgturm ist seither ein Burgmuseum eingerichtet. Dieses kann während den Sommermonaten an Sonn- und Feiertagen besichtigt werden. Die Aussichtsterrasse auf dem Bergfried bietet einen herrlichen Ausblick über das nördliche Oberallgäu. Führungen durch die Burg Sulzberg finden nur nach vorheriger Anmeldung statt.

Eckdaten
Ausgangspunkt: Parkplatz am Rathaus Sulzberg
Höhenunterschied: 43 m
Höhenmeter: 60 hm
Länge: 2,3 km
Gehzeit: 00:30 h

 

Beschreibung
Von der Ortsmitte am Gasthof Hirsch vorbei in die Martinszeller Straße in Richtung Martinszell einbiegen, nach kurzem Wegestück auf der Martinszeller Straße nach links in den Burgweg; leicht bergauf, halblinks durch die Schellenbergstraße zur Burgruine Sulzberg.

 

Öffnungszeiten 
von Mai bis November an Sonn- und Feiertagen von 13.30 bis 16.30 Uhr
Eintritt: € 2,00 Erwachsene, € 1,00 Schüler (ab 14 Jahren)

Möchten Sie die Burg mit einer Gruppe außerhalb der Öffnungszeiten besuchen oder planen Sie eine Veranstaltung (Hochzeit, Geburtstag, …) dann setzen Sie sich mit den Burgfreunden Sulzberg e. V. in Verbindung.

Veranstaltungen
Auf der Burgruine Sulzberg finden das ganze Jahr über Veranstaltungen statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Ritterabenteuer für die ganze Familie

Auf den Spuren vergangener Zeiten können die Kinder Armbrustschießen, Lanzenstechen und wie Ritter kämpfen. Am Ende erhalten sie den Ritterschlag und bekommen eine tolle Urkunde überreicht.

Am Ritterlagerfeuer kann eine Ritterwurst an Stöcken gebrutzelt werden. Die Würste und Semmel kann man vor Ort erwerben (2,00 €). 

Am Kiosk im Burghof gibt es Erfrischungsgetränke, sowie Kaffee und Kuchen. Treffpunkt am Rathaus Sulzberg (13:45 Uhr, Kasse), anschließend gemeinsamer Spaziergang zur Burgruine (15-20 min)

Die Termine für 2017 werden zeitnah bekannt gegeben.

Nur mit vorheriger Anmeldung in der Gästeinformation!

Kosten für das Ritterabenteuer (inkl. Eintritt in die Ruine)

4,00 € für Erwachsene und 3,00 € für Kinder
3,00 € für Erwachsene und 2,00 € für Kinder für Gäste mit Allgäu-Walser-Card bzw. Sulzberger

Burgruine Langenegg in Martinszell

Auf einem bewaldeten Hügel innerhalb einer romantischen Flussschleife am Steilufer der Iller liegt die Burg Langenegg. Die Höhenburg wurde um 1250 aus Nagelfluh (verfestigtem Flussgeröll) erbaut.

Mit dem Tod des letzten Herren von Langenegg 1415, fiel die Burganlage als Mitgift der Erbtochter an die Herrschaftsfamilie von Rauns. Diese verkaufte die Anlage an einen mit ihnen verwandten Patrizier aus dem nahe gelegen Kempten, welcher den Namen Langenegg übernahm. 1647, als der letzte seiner Nachkommen gestorben war, ging Burg Langenegg an dessen Lehnsherren, den Fürstabt von Kempten zurück.

Im 18. Jahrhundert wurde die mittlerweile recht verfallene Burg zum stiftskemptischen Zucht- und Armenhaus umgebaut. Maria Anna Schwegelin, welche als letzte Hexe Deutschlands vom Kemptener Gericht des Fürststifts verurteilt worden war, war vor ihrem Prozess hier inhaftiert.

Von der einst mächtigen Burganlage ist heute nur mehr die Ruine des Bergfrieds erhalten. Er wurde zu Anfang des Jahrtausends baulich gesichert und ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel. Die Burgruine ist jederzeit von außen zu besichtigen und durchaus seinen einstündigen Spaziergang von Martinszell aus wert.

Eckdaten
Ausgangspunkt: Parkplatz in Martinszell
Höhenunterschied: 55 m
Höhenmeter: 85 hm
Länge: 3,9 km
Gehzeit: 01:00 h

Beschreibung
Gehen Sie in südlicher Richtung über die Illerstraße in Martinszell und den Sonderter Weg nach Langenegg. Von dort aus gelangen Sie über einen beschilderten Fußweg zur Ruine Langenegg, mit herrlichem Blick auf Martinszell.