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Burgruine bei Sonnenschein im Wald

Burgruine Langenegg in Martinszell

Auf einem bewaldeten Hügel innerhalb einer romantischen Flussschleife am Steilufer der Iller liegt die Burg Langenegg. Die Höhenburg wurde um 1250 aus Nagelfluh (verfestigtem Flussgeröll) erbaut.

Mit dem Tod des letzten Herren von Langenegg 1415, fiel die Burganlage als Mitgift der Erbtochter an die Herrschaftsfamilie von Rauns. Diese verkaufte die Anlage an einen mit ihnen verwandten Patrizier aus dem nahe gelegen Kempten, welcher den Namen Langenegg übernahm. 1647, als der letzte seiner Nachkommen gestorben war, ging Burg Langenegg an dessen Lehnsherren, den Fürstabt von Kempten zurück.

Im 18. Jahrhundert wurde die mittlerweile recht verfallene Burg zum stiftskemptischen Zucht- und Armenhaus umgebaut. Maria Anna Schwegelin, welche als letzte Hexe Deutschlands vom Kemptener Gericht des Fürststifts verurteilt worden war, war vor ihrem Prozess hier inhaftiert.

Von der einst mächtigen Burganlage ist heute nur mehr die Ruine des Bergfrieds erhalten. Er wurde zu Anfang des Jahrtausends baulich gesichert und ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel. Die Burgruine ist jederzeit von außen zu besichtigen und durchaus seinen einstündigen Spaziergang von Martinszell aus wert.

Eckdaten
Ausgangspunkt: Parkplatz in Martinszell
Höhenunterschied: 55 m
Höhenmeter: 85 hm
Länge: 3,9 km
Gehzeit: 01:00 h

Beschreibung
Gehen Sie in südlicher Richtung über die Illerstraße in Martinszell und den Sonderter Weg nach Langenegg. Von dort aus gelangen Sie über einen beschilderten Fußweg zur Ruine Langenegg, mit herrlichem Blick auf Martinszell.